Akuter Stress

 

Ob sich jemand gestresst, gar überfordert fühlt, oder ob jemand seinen Aufgaben nicht mehr gerecht werden kann, ist von sehr unterschiedlichen Faktoren abhängig. Stress entsteht durch individuelle Bewertungsprozesse. Entscheidend ist dabei, dass die Situation als bedeutend eingeschätzt wird und dass die ungünstige Bilanz zwischen eingeschätzten Situationsanforderungen und eigenen Bewältigungsmöglichkeiten angenommen wird. Eine Situation ist bedeutend für jeden, wenn hier zentrale Ziele und Werte betroffen sind. Zu diesen können die Gesundheit, Anerkennung oder auch Erfolg und der Selbstwert der Person zählen. Wem harmonische soziale Beziehungen wichtig sind, der leidet mehr unter ständigen Konflikten am Arbeitsplatz oder der Stagnation in der Partnerschaft. Wem Anerkennung und Erfolg wichtig sind, der sieht mehr die Chancen, oder mögliche Risiken, die mit dem Ergebnis der Arbeit oder der Wirkung auf Menschen verbunden sind. Die Einschätzung der Bewertungsmöglichkeiten hängt vor allem davon ab, welche Erfahrungen die Person mit ähnlichen Situationen assoziiert, wie kontrollierbar sie die Situation einschätzt. Solche Einschätzungsprozesse und resultierende Überzeugungen können sich auf einen bestimmten Bereich oder Inhalt beziehen.

So ist beispielsweise eine Person „in der Lage“ oder „nicht in der Lange“ unter Zeitdruck konzentriert zu arbeiten oder unter Zeitdruck ein bestimmtes Problem gut zu bewältigen.

Manche Personen zeigen eine höhere Leistungsängstlichkeit mit Angst zu versagen, erleben sich selbst als weniger selbst bestimmt und bewerten Situationen als weniger durch sie selbst kontrollierbar. Solche Einschätzungsprozesse laufen überwiegend unbewusst und unwillkürlich ab.

Stressreduktion mit Hypnose

Mithilfe der Hypnose erzeugen wir Stressreaktionen. Ziel ist es, dass die Gedanken der Klientin/des Klienten dann um das Problem kreisen und in der Trance Strategien für die Lösung des Problem entwickelt werden.  

 

 

Dauerstress

Dauerstress resultiert aus lange Zeit bestehenden Lebensumständen als Summe alltäglicher Belastungen, aber auch als Folge ungünstiger Lebenseinstellungen und Bewältigungsstrategien. Menschen mit starken Bewältigungsressourcen gegen Stress gestalten auch in Zeiten starker Beanspruchung ihre Lebensweise und ihren Lebensrhythmus so, dass ihre körperliche Widerstandskraft nicht zusätzlich beansprucht wird (Erholungs- und Ruhephasen, bewusste Ernährung, kontrollierter Alkohol- und Kaffeekonsum, Bewegung). Wichtig ist soziale Unterstützung in Krisenzeiten, Belastungen und Situationen, in denen wir uns hilflos erleben, sowie  eine Lebensgestaltung in Übereinstimmung mit sich selbst und seinen Grundüberzeugungen. Gesund erhaltende beziehungsweise gesundheitsfördernde Prozesse werden durch eine allgemeine Grundhaltung gegenüber der Welt und dem eigenen Leben bestimmt.

 

Die Gefahr von Stress und Überforderung lauert demnach, wenn das, was der Person widerfährt, nicht ausreichend differenziert erklärbar ist. Wer nicht die Gewissheit hat, die entsprechende Situation handhaben zu können, erlebt sich möglicherweise wiederkehrend schrecklichen Ereignissen ausgeliefert, ohne etwas dagegen unternehmen zu können.  Die Fokussierung auf die Bewältigungsressourcen schützt vor voreiligen pessimistischen Situationsbewertungen und hilft dabei, jeweils passende Problemlöse-Strategien auszuwählen. Ohne Erleben von Sinnhaftigkeit wird das Leben möglicherweise als Last empfunden und jede sich stellende Aufgabe als Qual erlebt.

 

Dauerstress kann zu Überlastungssymptomen wie Depression oder Burn-Out führen und sollte deshalb rechtzeitig „behandelt“ werden.   

Zur Behandlung von Stress bietet sich beispielweise die Tiefenentspannungshypnose an.

Mehr Informationen zur Tiefenentspannungshypnose finden Sie hier:  

https://www.psychotherapeut-frankfurt.com/entspannung-hypnose-frankfurt

© by Christina Thonack